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Einzug der Mauersegler

Bild von Marc Pascual auf Pixabay

In diesen Tagen ziehen nicht nur Schüler und Lehrer in das sanierte Gebäude der Elisabethenschule ein, sondern auch Fernreisende aus Afrika. Diese sind über 8.000 Kilometer ohne Unterbrechung zu uns geflogen, haben dabei den Äquator überquert und tropischer HitzeWind und Wetter getrotzt. Windschnittig, leicht und schnell sind sie, ihre Energie bekommen sie durch den Fang von Fluginsekten. Diese Beute gibt es jetzt im Mai auch in Frankfurt. Das ist wichtig, denn die Tiere müssen bald nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Nachwuchs versorgen.

In den Osterferien hat Ingolf Grabow von der Mauersegler-Initiative Frankfurt die Nistplätze im Traufkasten unseres Schulgebäudes kontrolliert. Wenn man vom Schulhof aus an der Fassade emporblickt und unmittelbar unter dem Dach nach kleinen Einschlupflöchern sucht, müsste man 20 davon finden! So viele Brutmöglichkeiten hat Herr Grabow 2005 geschaffen, als sich im Zuge einer Dachreparatur die Möglichkeit dazu bot. Die bestandsbedrohten Vögel nahmen das Angebot gerne an und seither haben schon viele neue Mauerseglergenerationen von der Ersatzfelswand Schulgebäude aus den Luftraum erobert. 

Mit dem Wiedereinzug in das Gebäude soll die Mauerseglerkolonie nun regelmäßig beobachtet werden. In die Nisthöhlen darf man nicht hineinschauen, wenn sie bezogen sind. Deshalb Ferngläser mitbringen und Blick nach oben richten! 

Robert Madl 

 

Link zu einem FR-Artikel zur Nistplatzkontrolle an der Eli: 

https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-freut-sich-mauersegler-12195358.html 

 

Link zur Mauersegler-Initiative Frankfurt: 

https://www.nabu-frankfurt.de/unsere-schwerpunkte/mauerseglerinitiative/ 

 

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